50 Plus - Wanderurlaub in den Cevennen
Wanderwochen im Herbst 2019

Weitere Ziele: Alpen,  Südtirol

Unterwegs auf Urwegen

Erlebnis-Wanderwochen

Ötztal & Schnalstal

Termine auf einen Blick

 

Ötztaler Alpen

7 Tage    07.07. – 13.07.2019
7 Tage    18.08. – 24.08.2019

 

Südtiroler Schnalstal

7 Tage 14.06. – 20.06.2019
7 Tage 20.10. – 26.10.2019

Genusswandern
Gutes tun für Körper Geist und Seele
Die Wanderreisen richten sich an Menschen, die nicht unbedingt die sportliche Herausforderung suchen, die gemütliche Wanderungen in der Natur bevorzugen – auf denen viel Zeit bleibt für den Blick auf das Schöne und historisch Interessante links und rechts des Weges. 

Anmerkung
Die Wanderungen sind auch für Wandereinsteiger mit einer guten Grundkondition geeignet. Die Wege sind gut ausgebaut und leicht begehbar. Festes Schuhwerk ist in alpinem Gelände dennoch erforderlich.

Anreise

Eigenanreise mit dem Auto/Zug/Bus oder Mitfahrt im Tourbus (9-Sitzer)


Zu den Reisen

Unterwegs auf Urwegen
Wanderurlaub Ötztaler Alpen
Rund um das Bergsteigerdorf Vent

Aufenthaltsreise mit Ausflügen & geführten Wanderungen

Aufenthaltsreise im Bergsteigerdorf Vent
In Vent können Sie der hektischen und lauten Welt entfliehen. Auf den Spuren steinzeitlicher Jäger und Händler geht es durch archaische Naturräume. Genießen Sie die Ruhe und klare Bergluft und schauen Sie den Bergen einfach nur beim „Wachsen“ zu. Der Begriff Zeit bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Ruhe kehrt ein und Sie finden zu sich selbst.
Auf den geführten Wanderungen werden Sie viel über die Natur, die Steine, Gletscher und Kulturgeschichte der Ötztaler Alpen erfahren.

Sie wohnen
In einer komfortablen Ferienwohnung mit naturbelassenem Holz (Zirbenholz) im Sonnhof in Vent oder im ***Hotel Bergwelt. Beide Unterkünfte verfügen über eine hauseigene Sauna.

Wer sich für die Unterbringung in einer Ferienwohnung im Sonnhof entschieden hat, kann im angrenzenden Hotel Bergwelt eine HP hinzubuchen.

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Individuelle Anreise/Mitfahrt im Tourbus (A)
Begrüßung am späten Nachmittag im Bergsteigerdorf Vent auf 1.890 m Höhe. Das Prädikat „Bergsteigerdorf“ bekam der kleine Ort hoch oben in den Ötztaler Alpen zusammen mit weiteren 20 Bergdörfern in den Alpen von den Alpenvereinen verliehen. Besonders ursprüngliche Orte mit Alpingeschichte, und da kann Vent wirklich einiges bieten, einem funktionierenden Dorfleben und einem weitgehend intakten Landschaftsbild sollten in ihrer nachhaltigen Entwicklung unterstützt werden. Am Abend Besuch der Naturparkausstellung im Widum in Vent.
6 Übernachtungen Appartements Sonnhof/***Hotel Bergwelt in Vent

2. Tag: Eingewöhnungstag – Spaziergang zu den Rofenhöfen (F/A)
Heute heißt es erst einmal ankommen in Vent und sich an die Höhe gewöhnen bei einem gemütlichen Dorfrundgang und Spaziergang über die Barteb`ne und Hängebrücke zu den Rofenhöfen, der höchstgelegenen bäuerlichen Dauersiedlung der Ostalpen auf 2.014 m Höhe. Am Nachmittag Fahrt mit dem Sessellift (nicht im Reisepreis enthalten) von Vent aus hinauf zur Stableinalm (2.365 m Höhe), von wo aus Sie einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen können. Hier soll es einen hervorragenden Kaiserschmarrn geben!
Anspruch Vent – Rofenhöfe: 2,2 km, 150 Höhenmeter.

3. Tag: Durch die Rofenschlucht in Richtung Hochjoch Hospiz (F/A)
Von Vent aus geht es zunächst wieder zu den Rofenhöfen und dann weiter zu den Haflingerweiden und durch die spektakuläre Rofenschlucht. Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Vernagtferner mit seiner Zunge immer wieder in die Rofenschlucht vorgestoßen und hat den Rofenbach aufgestaut. Ein riesiger Eisstausee bildete sich dann unterhalb des Hochjoch Hospiz. Immer wieder hat es Eisstauseeausbrüche gegeben. Sie lockten Wissenschaftler und Schaulustige nach Vent. Spuren der Vergletscherung findet man überall.
Anspruch Vent – Rofenhöfe – Rofenschlucht: 6 km, 470 Höhenmeter.

Optional: Auf Wunsch kann die Wanderung auch bis zum Hochjoch Hospiz (Alpenvereinshütte auf 2.413 m Höhe) fortgesetzt werden.
Anspruch Vent – Hochjoch Hospiz: 8,5 km, 750 Höhenmeter.

4. Tag: Auf dem Ötztaler Urweg in Richtung Martin-Busch-Hütte (F/A) 
Tageswanderung auf dem bequem zu gehenden Ötztaler Urweg (archäologischer Wanderweg A2, gut ausgebauter Fahrweg) von Vent aus durch das Niedertal in Richtung Martin-Busch-Hütte – den heiligen Berg Similaun dabei immer im Blick. Der Ötztaler Urweg ist Teil einer alten Handelsroute, auf der Menschen der Jungsteinzeit, auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, vor mehr als 5.000 Jahren unterwegs waren. Im Mittelalter nutzten Pilger diesen Weg, um von Augsburg aus nach Santiago de Compostela zu gelangen. Seit gut 600 Jahren wird der Ötztaler Urweg auch für den Schaftrieb vom Südtiroler Schnalstal ins hintere Ötztal genutzt.
Der Weg führt zu Originalschauplätzen, an denen steinzeitliche Jäger und Händler gerastet, übernachtet (Hohler Stein), kultische Rituale vollzogen und Gottheiten verehrt haben (Kaser).
Tagesziel sind die geheimnisvollen Steinanordnungen auf der Kaser.
Anspruch Vent – Kaser: 4 km, 300 Höhenmeter.

Optional: Auf Wunsch kann die Wanderung auch bis zur Martin-Busch-Hütte (Alpenvereinshütte auf 2.501 m Höhe) fortgesetzt werden.
Anspruch Vent – Martin-Busch-Hütte: 8 km, 770 Höhenmeter.

5. Tag: Ausflug nach Obergurgl – Wanderung durch den Zirbenwald ins Rotmoostal (F/A)
Fahrt nach Obergurgl mit Tourbus/ÖPNV/eigenem PKW. Die Tour beginnt am Ortseingang von Obergurgl. Vom Parkplatz aus geht es zunächst durch den Wintersportort Obergurgl in Richtung Zirbenalm und durch einen herrlich alten Zirbenwald (Naturdenkmal), vorbei am Rotmooswasserfall, in das breite Rotmoostal. An der Schönwieshütte bietet sich die Gelegenheit für eine Rast. Wie weit es uns in das eiszeitlich geprägte und landschaftlich besonders schöne Rotmoostal ziehen wird, entscheiden wir vor Ort. Der Rückweg führt wieder durch den schönen Zirbenwald. Tief durchatmen und genießen.
Anspruch Obergurgl – Schönwieshütte: 5 km, 420 Höhenmeter.

6. Tag: Ausflug nach Umhausen zum Köfels-Felssturz und Stuibenfall (F/A)
Fahrt nach Umhausen mit Tourbus/ÖPNV/eigenem PKW. Der Felssturz zu Köfels ist der größte Felssturz der Zentralalpen. Er ereignete sich vor etwa 9.600 Jahren. Rund 3 Kubikkilometer Gestein stürzten vom gegenüberliegenden Berg in die Tiefe und riegelten das Ötztal auf einer Länge von circa 3 Kilometern ab. Ein neuer Berg war entstanden: der Tauferberg. Das Wasser der Ötztaler Ache staute sich im Längenfelder Becken zu einem riesigen See. Von Umhausen aus geht es den Tauferberg hinauf nach Niederthai. Auch hier gab es einen See, wovon Seeterrassen zeugen.
Von Niederthai aus unternehmen wir eine kleine Wanderung entlang des Horlachbaches zur Aussichtsplattform Stuibenfall, mit 159 Meter Fallhöhe der höchste Wasserfall Tirols. Erleben Sie die Kraft der tosenden Wassermassen unter Ihren Füßen. Anschließend geht es zurück nach Niederthai. Am frühen Nachmittag sind wir wieder zurück in Vent und lassen dort den Tag und unsere gemeinsame Reise gemütlich ausklingen.
Anspruch Niederthai – Aussichtsplattform Stuibenfall: 2 km, 180 Höhenmeter (bergab)



7. Tag: Heimreise (F)
Individuelle Heimreise oder Rückfahrt mit Tourbus.

Termine
7 Tage 07.07. – 13.07.2019
7 Tage 18.08. – 24.08.2019

Leistungen
• 6 Übernachtungen Ferienwohnung im Sonnhof oder
• 6 Übernachtungen Hotel Bergwelt mit HP
• Mahlzeiten lt. Reiseprogramm (Hotel Bergwelt)
• 5 geführte Wanderungen laut Programm
• Infomaterial

Im Reisepreis nicht enthalten
Fahrten mit Bus (ÖPNV) nach Umhausen und Obergurgl.
Fahrt mit Sessellift zur Stäbleinalm.

 

Teilnehmerzahl
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl max. 8, min. 5.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel
(Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)

Preis pro Person
ab 565 EUR im Sonnhof und eigener Anreise
795 EUR im Hotel Bergwelt, DZ mit HP und eigener Anreise
EZ-Zuschlag: 114 EUR (DZ zur Alleinbenutzung)

Mitfahrt im Tourbus
200 EUR
Aufpreis p.P.,
ab/bis Witzenhausen (Sprinter, 9-Sitzer).
Zustiegs- und Ausstiegsmöglichkeit: Göttingen Bhf., Kassel-Bhf.-Wilhelmshöhe, München-Hbf.

Abkürzungen:
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

 

 

Unterwegs auf Urwegen
Wanderurlaub Südtirol
Auf Ötzis Spuren durchs Schnalstal

Aufenthaltsreise mit geführten Wanderungen

Sie wohnen
Im Oberraindlhof, ein kleines familiengeführtes ***Hotel – Herzbluthotel – in ruhiger Lage zwischen Karthaus und Unser Frau, feine südtiroler Küche mit regionalen und qualitativ hochwertigen Produkten und Komfort-Bauernzimmern aus Zirbenholz, gemütlich, traditionell und doch modern. Das Haus verfügt über Sauna und Wellnessbereich (finnische Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad).

Verpflegung
Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten: Freilandeiern, Oberraindlhof-Prosecco, Bio-Milch aus Südtirol, frisches Brot vom Schnalser Bäcker u.v.m.; wöchentlich Räucherlachs und Weißwurstfrühstück
kleine Nachmittagsjause: frische Salate, Südtiroler Käse und Speck, Tagessuppe, Süßkram, Tees und Apfelsaft
6-Gang-Abendmenü: Klassiker der Südtiroler Küche und ausgewählte Gerichte aus unserem Haubenrestaurant; Buffet mit Salaten, hausgemachten Dressings, Tagessuppe und Käse von Schnalser Bauernhöfen
Vinschger Äpfel täglich zur Stärkung
hauseigenes Quellwasser

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Individuelle Anreise/Mitfahrt im Tourbus (A)
Über den Fernpass und Reschenpass geht es mit kurzem Aufenthalt am Haidersee nach Südtirol in das Schnalstal. Ankunft im Hotel am späten Nachmittag.
6 Übernachtungen ***Oberraindlhof im Schnalstal.

2. Tag: Schloss Juval und Wanderung entlang des Schnalswaals (F/A)
Vom Vinschger Bauernladen aus geht es zu Fuß den Sonnenberg hinauf bis zum Schloss Juval und von dort aus zur archäologischen Grabungsstätte in Nähe des Oberortlhofes, Messners Bergbauernhof. Am Burgberg von Schloss Juval könnte Ötzi, der Mann aus dem Eis, oder der Mann vom Similaun, wie Einheimische den Ötzi nennen, gewohnt haben. Hier könnte seine Siedlung gestanden haben, worauf archäologische Funde hindeuten. Leider können wir seinen Weg vom Burgberg von Juval aus das Schnalstal hinauf nicht weiter verfolgen, weil der Waal-Wanderweg in Richtung Karthaus durch Murabgänge unpassierbar ist. Um dennoch eine schöne Wanderung entlang des 500 Jahre alten Schnalswaals zu erleben, folgen wir ihm entlang des Vinschger Sonnenbergs mit seiner einzigartigen Steppenvegetation bis Tschars. Rückfahrt ins Hotel mit ÖPNV.
Anspruch Vinschger Bauernladen – Schloss Juval: 2 km, 430 Höhenmeter.
Schloss Juval – Tschars: 5 km, 440 Höhenmeter (bergab).
Anmerkung Es besteht auch die Möglichkeit, mit einem der gelben Shuttle-Busse zum Schloss hinaufzufahren

3. Tag: Entlang der Via monachorum von Karthaus aus nach Unser Frau (F/A)
Heute setzen wir Ötzis Weg durchs Schnalstal fort. Die Tour beginnt in Karthaus, erbaut auf den Grundmauern einer alten Klosteranlage. Zunächst schauen wir uns die Überreste der 1326 gegründeten Klosteranlage Allerengelberg an. Danach geht es zu Fuß über die Via monachorum, ein von philosophischen Zitaten über die Stille und das Schweigen gesäumter Weg, nach Unser Frau zur Wallfahrtskirche und zum ArcheoParc. Besuch des ArcheoParcs. Das Freilichtmuseum informiert anschaulich über das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit und über Ötzis Lebensraum. Die Wallfahrtskirche in Unser Frau ist ein prächtiges Gotteshaus, das im Jahr 1306 erbaut wurde, zu Ehren der Pilger, die hier im Jahr 1304 auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela eine kleine Marienstatue hinterlassen haben. Rückfahrt ins Hotel mit ÖPNV.
Anspruch Via Monachorum Karthaus – ArcheoParc Schnals: 6 km, 500 Höhenmeter.

4. Tag: Wanderung durchs Tisental in Richtung Ötzi-Fundstelle bis zur Hirtenschnecke (F/A)
Mit dem Bus (ÖPNV) geht es nach Vernagt. Hier starten wir unsere 4-stündige Wanderung hinauf ins Tisental und zur Hirtenschnecke, auf 2.300 m Seehöhe gelegen. Der Weg führt vorbei am Tisenhof, ein uriger Bergbauernhof mit Jausenstation auf 1.814 m Seehöhe, direkt am Ötztaler Urweg gelegen. Hier könnten wir am Nachmittag einkehren und vom Freisitz aus einen herrlichen Blick auf den türkisfarbenen Vernagt-Stausee genießen.

Doch erst einmal geht es durch den von Menschenhand geschaffenen alten Lärchenwald das Tisental hinauf, durch das die mittelalterlichen Pilger und steinzeitlichen Händler, wie der Ötzi, vom Niederjoch hinunter kamen. Die Hirtenschnecke könnte ein alter Kultplatz einer schafzüchterischen Gesellschaft aus der Jungsteinzeit gewesen sein, der auch Ötzi angehörte. Vielleicht war sie aber auch nur ein Unterschlupf für Hirten. Von der Hirtenschnecke aus sieht man das Tisenjoch, wo die Gletschermumie Ötzi 1991 gefunden wurde.
Anspruch Vernagt – Hirtenschnecke im Tisental: 3,1 km, 630 Höhenmeter.

5. Tag: Fahrt mit der Schnalstaler Gletscherbahn und Erkundungen rund um den Gletscher (F/A)
Heute geht es hoch hinauf. Vom Hotel aus fahren wir zunächst mit dem Bus (ÖPNV) nach Kurzras und weiter mit der Schnalstaler Gletscherbahn hinauf auf 3.212 m Höhe, wo wir bei schönem Wetter und guter Sicht einen herrlichen Fernblick genießen können. Von der Bergstation aus könnten wir, je nach Jahreszeit, Wetter und Kondition der Teilnehmer, kleine Erkundungsspaziergänge rund um den Gletscher und zum Gletschersee unternehmen, dem Himmelspfad auf dem Panoramagrat der Grauen Wand folgen oder aber zur Schutzhütte Schöne Aussicht auf 2.845 m Höhe wandern (nicht bewirtschaftet). Dabei stoßen wir auf einen weiteren Urweg, der seit vielen Jahrhunderten für den saisonalen Schaftrieb (Transhumanz) vom Schnalstal ins Rofental bei Vent benutzt wird. Von der Schönen Aussicht aus geht es entweder zurück zur Bergstation und mit der Seilbahn wieder hinunter nach Kurzras oder auf dem Weg der Schafe (A3 Wanderweg).
Anspruch
Bergstation Glacier Hotel Grawand – Gletschersee/Ötzi-Biwak: 1 km, 200 Höhenmeter (bergab)
Himmelspfad auf dem Panoramagrat: 20 Minuten Gehzeit von Bergstation aus.
Bergstation Glacier Hotel Grawand – Schöne Aussicht: 2,5 km, 430 Höhenmeter (bergab)
Schöne Aussicht – Kurzras: 4,7 km, 850 Höhenmeter (bergab).

Alternative bei schlechtem Wetter (z.B. bei null Sicht auf 3.000 m Höhe!): Fahrt nach Kurzras mit ÖPNV und Wanderung durchs Langgrubenthal zu einem Schalenstein aus prähistorischer Zeit und weiter hinauf zur Lazaunhütte auf 2.427 m Höhe (Rundwanderweg: Gehzeit ca. 2 Stunden, 430 Höhenmeter, 4 Kilometer). Nicht weit von der Hütte entfernt befindet sich ein Blockgletscher. Die Hütte hat von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Nachmittags gemütliche kleine Jause im Hotel und dazu Geschichten aus dem urzeitlichen Schnalstal. Wer möchte, kann auch gerne das Schwimmbad in Naturns besuchen.

6. Tag: Naturns mit St. Prokulus Kirche und Felsendach Neuräutl (F/A)
Ein Tag ohne große Wanderung. Heute fahren wir mit dem Bus (ÖPNV) nach Naturns und besichtigen dort die St. Prokulus Kirche mit ihren frühmittelalterlichen Fresken und das Museum. Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang durch Naturns und zum Felsendach von Neuräutl, wo sich Menschen der mittleren Steinzeit aufhielten, was Feuersteinartefakte beweisen. Die Funde sind im St. Prokulus Museum ausgestellt. Ganz in der Nähe des Felsendaches befindet sich die Talstation der Seilbahn Unterstell. Bei schönem Wetter empfiehlt sich eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf zur neuen Aussichtsplattform in Unterstell, ganz in der Nähe einer Gaststätte gelegen (auf 1.300 m Höhe). Genießen Sie von hier oben einen wunderschönen Panoramablick – vom Meraner Talkessel bis zu den Bergen der Ortlergruppe.

Bis Naturns läuft man gemütlich 2 Stunden bergab (800 Höhenmeter), auf einem uralten Verbindungsweg zwischen Naturns und Schnals, der bereits in der Ötzizeit von Jägern und Hirten benutzt wurde. Wer möchte, kann den Weg mit uns gehen. Sie können aber auch noch ein Weilchen in Unterstell bleiben und fahren anschließend mit der Seilbahn hinunter nach Naturns. An der Seilbahnstation treffen wir uns und fahren gemeinsam zurück zum Hotel.

7. Tag: Heimreise (F)
Nach einem ausgiebigen Frühstück heißt es Abschied nehmen vom schönen Südtirol und wir treten die Heimreise an.

Termine
7 Tage 14.06. – 20.06.2019
7 Tage 20.10. – 26.10.2019

Leistungen
• 6 Übernachtungen im ***Hotel Oberraindlhof mit HP
• Halbpension mit 6-Gang Abendmenü und einer nachmittags Jause
• Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
• Kostenlose Benutzung des Erlebnisbades in Naturns (25 m Schwimmbecken)
• 5 geführte Wanderungen, Spaziergang laut Programm
• Infomaterial

Im Reisepreis nicht enthalten
• Schnalstaler Gletscherbahn (Berg- und Talfahrt): 25,00 EUR
• ArcheoParc Schnals: 12,00 EUR
• Prokulus Kirche und Museum: 6,00 EUR
• ÖPNV Schnalstal ca. 15, 00 EUR

Teilnehmerzahl
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl max. 8, min. 5.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel
(Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)

Preis pro Person
995 EUR DZ mit HP (bei eigener Anreise)
EZ-Zuschlag: 108 EUR (DZ zur Alleinbenutzung)

Mitfahrt im Tourbus
200 EUR
Aufpreis p.P.,
ab/bis Witzenhausen (Sprinter, 9-Sitzer).
Zustiegs- und Ausstiegsmöglichkeit: Göttingen Bhf., Kassel-Bhf.-Wilhelmshöhe, München-Hbf.

Abkürzungen:
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

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